ReLi-Team läuft warm
Wärme war das Wort des Tages, beim zweiten Stopp der Triathlon Regionalliga Nord in Bergedorf für unsere SG TriTeam Unterelbe.
Sommerlich warm war nicht nur das Wetter, auch das Wasser im Hohendeicher See war mit (angeblich) gemessenen über 24,5°C extrem warm und auch die Leistung des Teams lief warm - mit Platz 11 am Ende in der Teamwertung ganze 4 Plätze besser als beim ersten Wettkampf in Itzehoe.
Nachdem in den letzten Jahren ausschließlich Teamsprints in Bergedorf ausgetragen wurden, war es dieses Mal ein Einzel-Sprint. Von uns Stadern gingen wieder Jeroen und Julian an den Start, die sich auch intern bei dem Wettkampf ein heißes Rennen lieferten. Aus Buxtehude Lasse Klensang, Maxi Künne und Martin Ünal, bei den anderen Team allerdings auch einige Granaten.
Das machte uns das Leben schwer, gerade auf dem Rad bekamen Julian und Jeroen die Quittung. Nach solidem Schwimmen im vorderen Mittelfeld platziert, wurden beide nach und nach von den Raketen auf Zeitfahrrädern durchgereicht, das einfach Rennrad war ein ausschlaggebender Nachteil. Also musste die Stärke der beiden, das Laufen, genutzt werden, um sich wieder nach vorne zu arbeiten.
Jeroen performte dabei bis zum zweiten Wechsel stetig besser als Julian, holte bis zur T2 immerhin 50 Sekunden Vorsprung auf ihn heraus. Ein solider Vorsprung im internen Duell, der aber trotz einer starken 18:36 Min. auf den abschließenden 5km nicht reichen sollte. Denn Julian rannte mit der drittschnellsten Laufzeit nach gut 4 Kilometern an Jeroen vorbei, der sich aber bei ihm reinhängen konnte und so mit nur 11 Sekunden hinter Julian ins Ziel kam - dennoch „nur“ Platz 27 und 28 für die beiden trotz starker Endzeit.
Maxi Künne holte Platz 49 und Martin Ünal kam als 58. in die Wertung, sodass am Ende ein guter 11. Platz für das Team heraussprang.
Kurios: Trotz verbesserter Leistung rutscht die SG TriTeam Unterelbe aufgrund der Ergebnisse der anderen Teams auf den 15. und damit letzten Tabellenplatz ab.
Der Abstand auf Platz 10 beträgt aber nur 5 Punkte, nach oben ist also noch alles möglich - hoffentlich schon beim nächsten Auftritt beim Teamsprint in Rostock am 12. Juli.
Holpriger Start in die neue Regionalliga-Saison
Es ging wieder los, der erste Wettkampf der Triathlon Regionalliga Nord stand auf dem Programm. Gleich geblieben ist unsere Mannschaft, die Startgemeinschaft (SG) TriTeam Unterelbe, bestehend aus ambitionierten Athleten der Vereine Stader SV und Buxtehuder SV (BSV). Jedoch anders als gewohnt ging es nicht nach Bergedorf, sondern nach Itzehoe - genauer zum Louisenbad am Mühlenteich bei Schenefeld. Auch in diesem Jahr stand das spektakuläre Format des Enduro-Rennens an: Eine Sprintdistanz aufgeteilt in zwei einzelne Triathlons, direkt hintereinander, ohne Pause nach dem ersten Laufen.
Nachdem Jannes krankheitsbedingt passen musste, rückte Moritz Zeidler (BSV) ins Team nach.
Unglücklicherweise fiel auch Max (Künne, BSV) kurzfristig aus, sodass wir mit Minimalbesetzung von 4 Athleten an den Start gehen mussten: Wanja Moritz (BSV), Jeroen und Julian als weitere Starter.
Aufgrund der körperlichen Belastung durch die Temperaturunterschiede nach dem Laufen, wenn es wieder ins kühle Nass gehen sollte, wurde die Startzeit auf 09:00 Uhr am Morgen gelegt.
Bei Bedingungen, die eher an April, statt Juni erinnerten, gingen unsere Starter verteilt auf 5 Startgruppen, je ein Starter jeder Mannschaft pro Startgruppe im Abstand von je einer Minute, an den Start.
400 m Schwimmen - 9 km Radfahren - 2,5 km Laufen - das Ganze zwei Mal, so sah es das Format vor.
Und es wurde das erwartet harte Rennen, die Konkurrenten schickten starke Mannschaften an den Start und wir versuchten, bestmöglich dagegen zu halten.
Unsere beiden Stader machten hier einen guten Job, Julian konnte einmal mehr als drittstärkster Läufer des gesamten Feldes überzeugen und Platz 21 in die Wertung bringen, Jeroen hatte beim ersten Radfahren einige Probleme, fing sich aber wieder und kam auf Platz 40 ins Ziel.
Die beiden BSV-Athleten Moritz und Wanja fanden noch nicht richtig in den Tritt. Moritz, ohnehin als Notstarter im Team gesetzt, zeigte sich trotz spürbarem Trainingsrückstand kämpferisch, für mehr als Platz 68 reichte es aber nicht.
Wanja nutzte sein starkes Radfahren und brachte Platz 60 für uns in die Wertung.
